

Den Zaun am Gefälle ausgleichen ist im Grunde nur halb so schwierig, wie es zunächst erscheint. Tatsächlich sind Gefälle und Hänge ziemlich häufig. Damit Ihr Plan vom eigenen Gartenzaun an diesen Herausforderungen nicht zugrunde geht, haben wir die wichtigsten Tipps, Tricks und natürlich auch Anleitungen für Sie zusammengefasst.
Mit diesen können Sie Ihren Doppelstabmattenzaun selbst an starken Gefällen einfach selbst montieren. Mit etwas Vorbereitung wirkt die fertige Optik ansprechend und Ihre Zaunelemente stehen sicher. Die Langlebigkeit und die Nutzungsmöglichkeiten werden im Übrigen selbst an Abhängen nicht spürbar beeinflusst.
Zunächst möchten wir Sie über die Grundlagen, Methoden und einige Montagetipps aufklären. Mit unserem gleich folgenden Inhaltsverzeichnis können Sie zu dem Punkt vorspringen, der Sie am meisten interessiert.
Grundlagen zum Zaunbau und zur Zaunmontage
Bevor Sie Ihren Zaun und die Doppelstabmatten am Hang aufstellen, sollten Sie das Gelände begutachten. Entscheidend ist dabei immer, wie stark der Abfall tatsächlich ist und welche Art der Montage überhaupt Sinn ergibt. Prinzipiell wird dabei zwischen leichtem Gefälle und starkem Gefälle unterschieden.
Bei einem leichten Gefälle von bis zu 10 cm Höhenunterschied pro Zaunfeld können Sie die Matten dem Gelände einfach folgen lassen. Das heißt, Sie müssen im Grunde nicht viel beachten.
Bei stärkerem Gefälle empfiehlt sich eine Treppenlösung, bei der die einzelnen Zaunfelder stufenförmig versetzt montiert werden. Für beide Optionen haben wir Anleitungen für Sie!
Hinweis: Sehen Sie sich vorab an, wo beispielsweise Gartentore platziert werden sollten. Jeder Bereich, der einen Übergang besitzt, muss waagrecht verlaufen. Sonst kommt es zu Problemen beim Öffnen und Schließen der Tore oder Ähnlichem!
Eigenständig Doppelstabmattenzaun Gefälle ausgleichen – die Vorteile
Natürlich ist eine Eigenmontage in Hanglage mit etwas mehr Aufwand verbunden als beim Beauftragen eines Fachmanns. Allerdings können Sie durch die verschiedenen Möglichkeiten auch viele Vorteile erzielen. Das gilt im Übrigen an jedem Grundstück.
Die Wahl, eine eigenständige Installation durchzuführen, bringt viele Pluspunkte mit sich:
- Weniger Kosten: Da Sie keinen Fachbetrieb beauftragen müssen, sparen Sie sich die Montagekosten vollständig. Speziell in teuren Regionen und im Frühjahr können sonst hohe Kosten entstehen!
- Sofortige Umsetzung: Keine langen Wartezeiten auf Handwerkertermine – Sie können direkt starten. Warten Sie nicht erst, bis ein Handwerker die Zeit findet, einen Termin zu vereinbaren!
- Anpassungen: Besonders an Hanglagen ist Eigenarbeit praktisch, da Sie spontan auf Geländeunterschiede reagieren können. Natürlich können Sie obendrein festlegen, wo auf Ihrem Grundstück flexible Erweiterungen notwendig werden. Bringen Sie zum Beispiel nach etwas Zeit weitere Stabmatten an oder finden Sie Lösungen für mehr Privatsphäre.
Mit etwas Geschick und Geduld können Sie den gesamten Aufbau problemlos allein oder mit einer helfenden Hand bewältigen. Nutzen Sie zur Planung am besten unseren Doppelstabmattenzaun Konfigurator, um Länge, Höhe und Zubehör optimal abzustimmen.
Montage am Hang – Schritt-für-Schritt-Anleitung
Mit der folgenden Anleitung gelingt Ihnen der Aufbau auch an Hanglagen oder unebenen Grundstücken problemlos. Schritt für Schritt erfahren Sie, wie Sie das Gelände richtig einschätzen, den Verlauf planen und Ihren Zaun sicher montieren. Zudem finden Sie dort einige Profitipps, die von unseren Experten für Sie zusammengestellt wurden! Starten Sie jetzt mit Ihrem Projekt.
Gelände inspizieren
Bevor Sie mit der Montage beginnen, sollten Sie den Untergrund prüfen. Ist der Boden eher locker, steinig oder feucht? Ein fester, verdichteter Untergrund erleichtert die spätere Stabilisierung der Fundamente. Entfernen Sie außerdem alle Gegenstände und Hindernisse, die sonst zu Problemen bei der Montage führen könnten.
Steigung und Gefälle messen
Spannen Sie eine Richtschnur entlang des geplanten Zaunverlaufs und messen Sie den Höhenunterschied zwischen Start- und Endpunkt.So ermitteln Sie das Gefälle pro Meter und können entscheiden, welche Methode am besten geeignet ist. Bei nur etwa 5 cm Unterschied können Sie noch von einem leichten Gefälle ausgehen. Alles darüber kann bereits als schwereres Gefälle interpretiert werden.
Verlauf der Pfosten und Zaunfelder festlegen
Mit einigen Holzpflöcken können Sie die Anfangs- und Endpunkte markieren. Anschließend spannen Sie die Schnur entlang der Zaunhöhe und orientieren sich am Verlauf. Sollten Sie einen Richtungswechsel planen, muss natürlich auch dieser eingebaut und mit der Schnur verfolgt werden!
Methoden zum Ausgleichen von Unebenheiten
Die größte Herausforderung ist immer ein unebener Boden. Auf schrägem Gelände sollten die Zäune aber trotzdem gleichmäßig verlaufen. Es gibt dabei einige unterschiedliche Optionen, um Höhenunterschiede auszugleichen. Die am besten geeignete Methode ist dann abhängig von der Stärke des Gefälles.
Sie finden jetzt zwei Ausführungen unserer Anleitung, die sich für leichtes oder eben schweres Gefälle lohnen. Die erste Option ist für schwere Abhänge geeignet, während die zweite Version für leichtere Abhänge nutzbar ist.
Treppenlösung (stufenförmig aufstellen)
Für möglichst viel Stabilität empfiehlt sich die Treppenlösung. Hierbei montieren Sie die einzelnen Zaunfelder Ihres Doppelstabmattenzauns waagrecht und setzen die Pfosten in unterschiedliche Höhen. Die Stufung ist nicht nur schick, sondern auch praktisch. Gerade bei Toranlagen und Sichtschutzzäunen sollten Sie auf diese Variante setzen Sie bietet die meisten Möglichkeiten für optimalen Schutz!
So installieren Sie Ihren Stabmattenzaun korrekt in dieser Option:
- Platzieren Sie den ersten Pfosten am tiefsten Punkt des Abhangs.
- Richten Sie Ihr Zaunfeld dann waagrecht aus und montieren Sie dieses.
- Platzieren Sie das nächste Feld einige Zentimeter höher. Je nach Gefälle muss die Höhe logischerweise angepasst werden.
- Verfahren Sie mit dieser Prozedur, bis die gesamte Strecke aufgebaut und montiert ist. Bitte achten Sie darauf, dass die Stufenhöhe regelmäßig und gleichmäßig erhöht wird.
Gefälle folgend
Wenn Sie stattdessen direkt parallel zum Hang montieren, kann beim Zaunbau nicht viel falsch gemacht werden. Die einzigen Besonderheiten, auf die Sie achten sollten, beschäftigen sich mit den Pfosten und der geraden Ausrichtung. Da die Pfosten in einer Neigung stehen, sollten Sie eine Wasserwaage mit sich führen.
Sorgen Sie jetzt für einen natürlichen Look und eine simple Bauweise:
- Sobald das Gefälle stärker wird, müssen möglicherweise längere Zaunpfosten verwendet werden. Passen Sie die Höhe der Objekte immer an die Stärke des Gefälles an.
- Verwenden Sie an jedem Element eine Wasserwaage. Nur so können Sie sicher sein, dass die Bestandteile bei dieser Montagevariante wirklich so stehen, wie Sie es sich wünschen!
Montagetipps und Montage Varianten
Hier finden Sie einige abschließende Tipps, die dafür sorgen könnten, dass Ihre Konstruktion ihre Flexibilität beibehält und dennoch eine stabile Struktur erhält. Bitte beachten Sie, dass wir nicht jeden Fall mit unseren Tricks abdecken können. Je nach Neigungswinkel und anderen Nachteilen des Geländes können weitere Schritte auf Sie zukommen.
Beachten Sie die folgenden Tipps, unabhängig von der ausgewählten Technik und stellen Sie Ihre Zaunmatten so sicher am Hang auf:
- Nutzen Sie einzelne Matten als Schablonen für die Abstände. So verhindern Sie, dass diese später unter Spannung stehen.
- Bohren Sie die Fundamentlöcher immer erst nach dem Einmessen. So entstehen keine Versätze.
- Kiesunterlagen können den Betonfundamenten zu besserer Stabilität und weniger Spannung verhelfen.
- Wenn Sie Schnittstellen in Kauf nehmen, müssen diese gegen Korrosion geschützt werden. Dafür verwenden Sie einfach etwas Zink- oder Lackspray.
Häufige Fehler direkt vermeiden
Um zu verhindern, dass die häufigsten Fehler bei Ihrer Montage am Hang auftreten, sollten Sie kurz unsere Hinweise lesen. Doppelstabmattenzäune am Hang lassen sich beispielsweise nur dann sicher montieren, wenn Sie an die Frosttiefe denken.
Beachten Sie unsere Hinweise:
- Flache Fundamente: Frost hebt Beton an oder lässt diesen reißen. Daher sollten Sie mindestens 60 cm bis 80 cm Fundamenttiefe einplanen. Andernfalls kann es zu starken Frostschäden kommen!
- Löcher vorbohren: Bitte nutzen Sie die Matten als Schablonen bei jedem Pfosten. So verhindern Sie falsche Achsmaße relativ zuverlässig und sorgen für einen anständigen Verlauf des Zauns.
- Pfosten neigen: Die Pfeiler neigen sich natürlicherweise in Hangrichtung. Daher sollten Sie diese senkrecht setzen und prüfen, bevor Sie Beton eingießen.
- Schnittkanten offenlassen: Jede einzelne Schnittkante ist wie eine persönliche Einladung für Rost. Bitte schützen Sie die abgeschnittenen Kanten daher immer ordnungsgemäß.
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