

Einen Zaun zu setzen ist ein Projekt, das sich mit etwas Vorbereitung gut selbst umsetzen lässt. Ob zur klaren Grundstücksbegrenzung, als Sicherheitsmaßnahme oder zur optischen Aufwertung – Zäune haben viele sinnvolle Einsatzgebiete. Was genau die Zäune am Ende tun und wie Sie von ihnen unterstützt werden, ist abhängig von der Zaunart. Natürlich spielen zudem die Montage und die allgemeine Gestaltung eine Rolle. Um beim Aufbau keine Fehler zu machen und am Ende die Zustimmung für Ihren Zaun zu erhalten, sollten Sie sich vorab informieren.
Wie Sie sicherstellen, dass es am Ende keine Probleme mit dem Nachbargrundstück gibt, welchen Beton Sie nutzen sollten und wie Sie die Zaunfelder überhaupt aufstellen können, erfahren Sie in unserem Artikel. Nutzen Sie alle Informationen, die Sie bei uns zu den verschiedenen Zaunsystemen finden können, um schnell und sicher zum fertig aufgestellten Zaun zu gelangen. Bitte beachten Sie dabei immer die Vorschriften, die für Ihre Gemeinde und Ihre Region gelten.
Hinweis: Um sicherzugehen, dass die Konstruktion am Ende langfristig sicher steht, sollten Sie unbedingt auf Top-Produkte von höchster Qualität setzen. Dafür steht Ihnen unsere Auswahl im Onlineshop bereit. Nutzen Sie nicht nur einen klassischen Gartenzaun, sondern sehen Sie sich auch die einzelnen Elemente und unsere nützlichen Zubehörteile an. Mit unseren Artikeln sorgen Sie fernab und direkt auf jeder Grundstücksgrenze für sicheren Schutz.
Kurze Hinweise zum Zaun setzen
Sie können Ihre Zäune immer dann selbst setzen, wenn Sie als private Person beispielsweise Ihr Zuhause umzäunen wollen. Wenn Sie hingegen betrieblich planen und ein industriell genutztes Grundstück einzäunen wollen, sollten Sie bestenfalls auf Hilfe durch Mitarbeiter oder Profis vertrauen. Die Verläufe sind meist weitaus länger und es kostet deutlich mehr Zeit, die Zäune zu stellen. Grundsätzlich ist es aber nicht verboten, bei Betrieben den eigenen Zaun zu setzen.
Sie sollten ein wenig handwerkliche Grundausstattung besitzen. Als Heimwerker sollten Sie die wichtigsten Optionen wie Bohrmaschine und andere Werkzeuge bereits im Schuppen haben. Falls Ihnen ein Werkzeug fehlt, sehen Sie sich im Baumarkt um. Dort können Sie diese oftmals sogar ausleihen und müssen keine großen Beträge dafür zahlen. Sobald Sie unsere Anleitung zu Ende befolgt haben, besitzen Sie einen stabilen und gerade ausgerichteten Zaun. Dieser wird feste Pfosten besitzen und zudem – wenn Sie wünschen – ein passende Gartentor beinhalten.
Realistischer Zeitaufwand
Realistisch gesehen werden Sie, bei passender Vorbereitung und den geeigneten Witterungsbedingungen, etwa 2 bis 3 Tage für das Aufstellen des Zauns benötigen. Natürlich setzt das voraus, dass Sie dem Ratgeber folgen und das Austrocknen von einbetonierten Pfosten abwarten. Bis ein fertiger Zaun steht, können also bis zu 2 oder 3 Wochen vergehen.
Grundsätzlich ist die tatsächliche Zeit, die Sie mit der Arbeit am Pfosten und am Zaun verbringen, aber relativ gering. Sofern Sie eine gut durchdachte Planung an den Tag legen, ist auch die Schwierigkeit nicht zu hoch. Sie können als Heim- und Handwerker wunderbar alle Schritte selbst befolgen.
Ablauf im Überblick – so setzen Sie einen Zaun
Im Grunde müssen Sie sowohl die Zäune, die Pfosten als auch die einzelnen weiteren Elemente aufstellen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um weitere Sicherungen oder – wenn ein Doppelstabmattenzaun Sichtschutz verwendet wird – um Klemmen und Sichtschutzmaterialien.
Hier finden Sie heraus, wie das Zaunsetzen im Überblick abläuft:
- Planung
- Rechtliche Prüfung
- Material und Werkzeug
- (Falls notwendig) Alten Zaun entfernen
- Neue Pfosten betonieren
- Zaun einhängen
- (Optional) Zauntor setzen
- Abschlussarbeiten
Wichtigste Aspekte zum Zaun setzen
Zaun ist nicht gleich Zaun. Wenn Sie einen Sichtschutz planen, müssen Sie zum Beispiel mit einer höheren Windlast rechnen. Damit Sie am Ende nicht vor einem Zaun stehen, der Ihren Garten gar nicht auf Dauer schützen kann, sind Vorabinformationen enorm wichtig. Sehen Sie sich auf den Seiten, die die Produkte Ihres Zauns enthalten, unbedingt die wichtigsten Artikelinformationen an. Dort finden Sie beispielsweise mehr zur Sicherheit heraus oder können nachlesen, wie viele Zaunpfosten Sie setzen müssen.
Rechtliche Vorgaben und Vorbereitungen
Zur Planung sollten Sie eine Skizze des Grundstücks zeichnen. Malen Sie die Grundstücksgrenze auf und vergessen Sie nicht, die Länge der Zaunfelder und mehr zu notieren. Wir empfehlen Ihnen, die Skizze digital zu erstellen. So müssen Sie nicht alle verworfenen Ideen ausradieren, sondern können sich einfach eine neue digitale Ebene zur Hand nehmen. Bevor es dann losgeht, müssen alle rechtlichen Regeln beachtet werden. Diese variieren nicht nur nach Bundesland. Auch die Region, in welcher Sie leben, kann eigene Ansprüche stellen. Darum ist ein Gang zur Gemeinde oder eine telefonische Anfrage notwendig, bevor Sie einen Doppelstabmattenzaun kaufen.
Lokales und Zaunhöhe
Klären Sie, wie es um spezifische lokale Regeln steht. Erfragen Sie außerdem unbedingt die maximale Höhe für Ihren ausgewählten Zaun. Dabei sollten Sie angeben, ob es sich um einen Sichtschutzzaun handelt oder nicht. Wir empfehlen Ihnen, die wichtigsten Fragen zum Nachbarschaftsrecht zu stellen und anschließend das Gespräch mit Ihrem Nachbarn zu suchen. So vermeiden Sie Konflikte und können bereits über die Bauarbeiten sprechen. Möglicherweise haben Ihre Nachbarn sogar Interesse und wollen sich beteiligen!
Sie können im Übrigen unseren Zaunkonfigurator benutzen, um alle wichtigen Produkte nach Ihren Maßen und Vorstellungen zu planen. In diesem steht Ihnen etwa die Wahl frei, Länge und Höhe der Zaunfelder zu verändern. Sehen Sie sich einfach im Shop um und kommen Sie bei Fragen auf unsere Experten zu.
Materialien und Werkzeuge zum Zaunbau
Nachfolgend haben wir alles, was Sie benötigen, einzeln aufgelistet und erläutert. Sie finden nicht nur Hinweise zu den verschiedenen Pfostenarten, sondern auch zu den benötigten Werkzeugen und Handwerksmaterialien. Natürlich kann es sein, dass Sie an einem Holzzaun noch weitere Modelle benötigen. Unsere Anleitung bezieht sich jedoch auf gute Metallzäune, die Sie so auch direkt in unserem Shop kaufen können. Bitte behalten Sie diese Information im Hinterkopf.
Pfostenarten
Für einen Metallzaun eignen sich Metallpfosten, die direkt in die Erde einbetoniert werden. Bei einem Holzzaun sind Holzpfosten denkbar. Sollten Sie Ihren Zaun setzen, während der Untergrund bereits über Beton verfügt, empfehlen wir Pfosten mit Bodenplatten. Diese sind so konstruiert, dass Sie die Bodenplatten sogar an Schrägen korrekt installieren und montieren können. Entscheiden Sie sich anhand der Art Ihres Zauns, welche Pfosten genutzt werden sollen.
Einzelne Zaunoptionen
Setzen Sie komplette Zaunfelder – oder kaufen Sie eine einzelne Doppelstabmatte aus unserem hochwertigen Sortiment. Diese können Sie in Sonderbereichen gebrauchen oder mit ihr Reststücke ausbessern, die zum Beispiel gebogen wurden. Wenn Sie gerne mehr dazu erfahren würden, wie man Doppelstabmattenzäune biegt, sehen Sie sich jetzt in unserem Blogbereich um. Wir haben auch hierfür die richtige Anleitung für Sie! Übrigens sollten Sie auch über Doppelstabmattenzaun Zubehör nachdenken, wenn Sie noch einige Abdeckleisten und mehr anbringen möchten.
Beton und Befestigung
Für eine dauerhafte Befestigung im Boden werden Sie Fertigbeton benötigen. In diesem werden die Pfostenträger befestigt. Damit Sie keine schiefen Pfosten erhalten, sollten Sie Einbetonierhülsen verwenden. Weiteres Befestigungsmaterial wie Schrauben, Unterlegscheiben und Beschläge sollte ebenfalls direkt bestellt werden.
Werkzeuge
Suchen Sie bitte die folgenden Artikel und Werkzeuge zusammen, bevor Sie mit den Arbeiten und dem Zaunsetzen beginnen:
- Spaten
- Erdbohrer
- Wasserwaage
- Maßband
- Richtschnur oder Schnur
- Akkuschrauber
- Bohrmaschine
- Maurerkelle
Baustelle vorbereiten und alten Zaun entfernen
Sofern Sie bereits einen alten Zaun besitzen, muss dieser entfernt werden. Dank Spaten und Erdbohrer können alte Betonfundamente, die nicht mehr benötigt werden, ausgegraben werden. Entsorgen Sie alle Altmaterialien getrennt und ordnungsgemäß. Dabei können Sie oft einige alte Metallteile zum Wertstoffhof bringen. Dort werden sie sortiert und können in einem zweiten Leben wieder Ausdruck zeigen!
Anschließend wird der neue Zaunverlauf markiert. Dafür schlagen Sie einige kleine Stäbe in die Erde und umspannen diese mit einer Schnur. So haben Sie einen dauerhaften optischen Marker, der Ihnen zeigt, wo der nächste Schritt gemacht werden muss.
Zaun setzen: So stellen Sie Pfosten auf
Markieren Sie entlang Ihrer Linie die Pfostenstandorte. Nehmen Sie die Achsmaße (also Pfostenmitte zu Pfostenmitte) und graben Sie die Löcher etwa 60 bis 80 cm tief. Stellen Sie einen Pfosten ein und stützen Sie diesen mit etwas Holz oder einem anderen Produkt ab. Die Wasserwaage hilft Ihnen dabei, jeden Träger gerade auszurichten.
Mischen Sie dann die Betonarten an. Der Pfosten wird jetzt einbetoniert. Prüfen Sie noch einmal die Ausrichtung und ziehen Sie die Oberfläche des Betons – welche im Übrigen mit der Grasnarbe übereinstimmen sollte – vorsichtig mit der Maurerkelle glatt. Sie können jetzt nachlesen, wie lange der Betontyp konkret austrocknen muss.
Schritt-für-Schritt-Anleitung für Zäune
Kontrollieren Sie kurz, ob alle Artikel frei von Schäden sind. Wenn Sie ein Tor aufstellen wollen, sollte dieses ebenfalls vorbereitet sein und eigene Markierungen besitzen. Falls Sie noch einzelne Zaunelemente kaufen müssen, erledigen Sie diesen Schritt vor dem ersten Spatenstich. Wir bieten Ihnen eine große Auswahl ganz nach Ihren Bedürfnissen.
Hier finden Sie die Anleitung:
- Montieren Sie Matten und weitere Elemente mit Haltern an den aufgestellten Pfosten. Arbeiten Sie immer Abschnitt für Abschnitt und nutzen Sie gute Schrauben, die in der Regel im Set enthalten sind.
- Prüfen Sie zwischendurch, ob alles gerade ist. Wenn Sie eine Schräge feststellen, heben Sie die Matte an und befestigen Sie diese erneut.
- Zuletzt installieren Sie Ihr Tor. Dieses sollte bereits eigene Pfosten in Beton besitzen. Die Ausrichtung muss stimmen, damit beim Öffnen und Schließen nichts schleift oder quietscht.
- Wenn Sie einen Sichtschutz am Zaun setzen wollen, sollten Sie sich um Sichtschutzrollen oder Sichtschutzstreifen kümmern. Zu diesen müssen die passenden Klemmschienen für Sichtschutzstreifen gekauft werden. Flechten Sie die Streifen ein und befestigen Sie jeden mit zwei Klemmschienen – einer am Anfang und einer am Ende des Streifens.
Abschlussarbeiten und Pflege
Prüfen Sie bitte die gesamte Anlage. Wenn notwendig – etwa weil Schnitte gemacht wurden – sollten Sie alle Schnittstellen und Kratzer mit einem passenden Zink- oder Lackspray einsprühen. Das verhindert Rost und führt dazu, dass Sie keine Reparaturen zu befürchten haben. Entfernen Sie alles Unkraut, das eventuell entsteht, und halten Sie den Bodenkontakt beziehungsweise Pflanzenkontakt im Allgemeinen so gering wie möglich.
Fehler beim Zaunsetzen vermeiden
Messen Sie lieber mehrfach nach. Ungenau gemessene Achsmaße können am Ende unfassbar viel Arbeit machen und sind ärgerlich. Auch sollten die Fundamente stets 60 bis 80 cm tief sein, um Frostschäden zu vermeiden. Ziehen Sie die Befestigungen am Zaun gut fest und sorgen Sie dafür, dass jeder einzelne Pfosten wirklich gerade steht. So gelingt das Projekt wie beim Profi!
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